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Projekt „klingt komisch… ist aber so!“ vorerst beendet

Nach 5 Jahren mit Veranstaltungen zu verschiedensten Themen beenden Diözesanbüro Bad Neustadt und Haus St. Michael das Projekt „klingt komisch… ist aber so!“ vorerst. Aus Kapazitätsgründen ist es aktuell nicht möglich, das Projekt weiter zu führen. Da den Initiator*innen Regina Werner und Ilka Seichter das Projekt allerdings sehr am Herzen liegt, wollen Sie eine Wiederaufnahme nicht gänzlich ausschließen.

Vor 5 Jahren begannen Regina Werner (Geistl. Leitung im Haus St. Michael) und Ilka Seichter (Leiterin der Diözesanbüros) mit diesen besonderen Veranstaltungen. Sie wollten, so der Untertitel der Projektreihe, „Glauben verstehen und erleben“ lassen. Vieles in Glaube und Kirche klingt für heutige Ohren komisch? Vieles lässt sich nicht mehr erklären? Manches hat dadurch für unser heutiges Leben an Bedeutung verloren - und könnte doch im Leben Halt und Bereicherung geben.

In den ersten beiden Jahren wurden verschiedene besondere Feiertage „erklärt“, immer auch mit dem Ziel, das jeweilige Fest für das eigene Leben wieder begreifbar zu machen. So wurde z.B. vor genau 4 Jahren das Fest Mariä Lichtmess gedeutet. Was steckt dahinter, wie entwickelte sich das Fest, was bedeutet es heute…? An dem damaligen Abend wurde nach einem inhaltlichen Input auch eine so genannte „Lichtermesse“ gemacht – ein Kerzenmarkt wie früher. Dort konnten Kerzen erstanden werden, die im Anschluss gesegnet wurden. Denn das ist der Hintergrund: an Mariä Lichtmess wurden früher die Kerzen für das kommende Jahr gesegnet.

Die Veranstaltungen zu den verschiedenen Feiertagen wurden immer rund um den jeweiligen Feiertag angeboten. Meist kurz vorher, damit der Feiertag danach mit neuem Wissen und neuen Erkenntnissen neu erlebt werden konnte.

Ein besonderer Abend war sicher auch die Veranstaltung zum Thema Passion in Film und Theater. Martin Ostermann zeigte verschiedenste Filmausschnitte, die in Filmen das Thema Passion aufgegriffen haben. Auch der gemeinsam gegangene Auferstehungsweg in der Gemeinde Höchheim, bei dem Diakon Rudi Reuter als Referent und Wegbegleiter dabei war hat den Teilnehmern Ostern auf eine andere Weise erschlossen.

Nicht fehlen durfte auch ein Abend zu unserem Bistumsheiligen, dem Hl. Kilian. Diesem näherten wir uns über das Thema Mission und was das heute bedeutet, wer heute Missionar ist... eine spannende Diskussion.

Viele Themen wären noch zu nennen (Mariä Himmelfahrt, Dreifaltigkeitssonntag, Peter und Paul, Fastenzeit, Rosenkranzfest…) und im zweiten Jahr konnten alle Abende auch doppelt angeboten werden. Einmal in Bad Königshofen und ein zweites Mal in Bischofsheim – das Team wurde von Gabi Michelfeit und später von Corinna Zipprich unterstützt. Herzlichen Dank.

Auch wenn es weitere Feiertage gäbe, die heute erklärungsbedürftig sein könnten, entschied sich das Team im 3. Jahr dazu, alles rund um das Thema „Katholische Gottesdienste“ zu bearbeiten. Welche Formen gibt es, wann wird welche Körperhaltung eingenommen, wer hat welche Aufgabe und warum…? Wann wird Weihrauch genutzt und wo kommt dieser her…? Auch hier konnte Einiges hinterfragt und neu gedeutet werden.

Das 4. Jahr widmete sich katholischen Gebeten. Was klingt am Glaubensbekenntnis komisch? Wie kann ich eigene Gebete formulieren? Was steckt hinter dem Hochgebet? Von hier war der Schritt zu Liedern im Gottesdienst für das 5. Jahr des Projektes klein. Dafür konnte Dekanatskantor Matthias Braun gewonnen werden. Mit ihm wurden die Abende musikalischer, es wurde viele gesungen. Dabei ging es um Sakramentslieder, Psalmen, Liedern der Fasten- und Osterzeit... Und wie immer auch darum, mit welchen Erfahrungen die Teilnehmenden da sind, was sie denken, fühlen und glauben – wie sie ihren Glauben möglicherweise neu erleben können.

Wir danken allen Teilnehmenden für das Dabei-Sein. Das Projekt wurde so angenommen, wie gedacht. Nicht als fixe Reihe, bei der man zu allen Abenden kommen muss. Manche Personen waren trotzdem so gut wie immer da, andere kamen zu genau den Abenden/Themen, die sie speziell interessierten. Es entstand über die 5 Jahre trotzdem eine kleine Gruppe, man könnte fast sagen „Glaubensgemeinschaft“, in der sicher auch Fragen gestellt und beantwortet werden konnten, die sonst nirgends zur Sprache kommen können. Es war häufig eine sehr intensive (Glaubens-)Diskussion! Immer wieder hieß es dann am Ende des Abends „das hab ich noch gar nicht gewusst“, „es war wieder toll“ und „jetzt sehe ich das mit neuen Augen“. Es hat Freude gemacht!

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