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Bischof Franz kommt nach Mellrichstadt

Corona macht alles anders: In diesem Jahr pilgern die Gläubigen in der Kiliani-Woche nicht nach Würzburg, sondern der Bischof kommt aufs Land. Zum Gottesdienst in St. Kilian.

Die gute Nachricht für alle Gläubigen: Kiliani fällt nicht aus, wird aber in Corona-Zeiten anders gefeiert als sonst. Diesmal fahren die Pilger aus der Region nicht nach Würzburg, sondern Bischof Franz feiert am Hochfest der Frankenapostel, Mittwoch, 8. Juli, um 19 Uhr in der Mellrichstädter Pfarrkirche Sankt Kilian ein Pontifikalamt.

Das Bistum Würzburg hat bei den Planungen der Kiliani-Wallfahrtswoche auf die Einschränkungen durch die Pandemie reagiert. Erstmals gibt es in diesem Jahr in der Zeit vom 5. bis 12. Juli neben den täglichen Pilgermessen im Kiliansdom auch dezentrale Wallfahrtsgottesdienste in den großen Kilianskirchen im Bistum. Für die nördliche Region wurde Mellrichstadt ausgewählt. Die Kirche in der ehemaligen Kreisstadt bietet deutlich mehr Platz als etwa St. Kilian in Fladungen. In der Pfarreiengemeinschaft Franziska Streitel freut man sich schon auf den Bischof, der damit zum ersten Mal Mellrichstadt besucht.

61 Plätze für Frauen, Männer und Familien

61 Plätze stehen für die Gläubigen aus der Region in St. Kilian zur Verfügung, die sich ab Mittwoch, 1. Juli, für den Gottesdienst anmelden können. Das bedeutet aber nicht, dass nur 61 Personen den Gottesdienst mitfeiern dürfen, erklärt Pfarrer Thomas Menzel. Auf einem ausgewiesenen Platz können nämlich auch zwei oder mehr Personen aus einer Familie sitzen, je nach Aufteilung. Daher könne im Vorfeld noch gar nicht genau festgelegt werden, wie viele Gläubige die Kirche füllen werden. Das Diözesanbüro in Bad Neustadt übernimmt die knifflige Aufgabe, nach Annahme der Anmeldungen die Personen in der Kirche zu verteilen.

Da trifft es sich gut, dass seit 22. Juni die Emporen wieder geöffnet werden dürfen, solange die Besucher einen Mindestabstand von drei Metern zur Orgel einhalten können. Außerdem wurde der Mindestabstand zwischen den Kirchenbesuchern auf eineinhalb Meter reduziert. Das lässt den Verantwortlichen ein bisschen mehr Spielraum. Was allerdings weiterhin empfohlen wird, ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes für den Gottesdienst. Nach den neuesten Richtlinien vom 22. Juni darf die Corona-Maske aber dann am Sitzplatz abgelegt werden, heißt es aus dem Pfarramt.

Gut vorbereitet auf den Besuch des Bischofs

Den Gedanken, einen Gottesdienst unter freiem Himmel zu feiern, an dem mehr Gläubige teilnehmen können, habe man laut Pfarrer Menzel schnell wieder verworfen. Der Aufwand hierfür sei ungleich höher als für einen Gottesdienst in der Kirche. "Wir müssten Bänke und Stühle aufstellen, den Altar aufbauen und eine Lautsprecheranlage installieren. Bei der Kommunion in Oberstreu habe sich gezeigt, wie intensiv die Vorbereitungen für ein Freiluftgottesdienst sind, und das schon bei einem kleinen Personenkreis", so Menzel.

Der Besuch des Bischofs in Mellrichstadt ist für alle Beteiligten etwas Besonderes. Und natürlich wollen sich die Mellrichstädter gut vorbereiten, um den Gottesdienst in vorbildlicher Weise feiern zu können. Daher stehen in den kommenden Tagen Liturgieproben an. "Es sind maximal vier Ministranten zugelassen, die Laufwege in der Kirche sind anders als sonst, und es gilt, viele Regeln zu beachten. Das muss gut eingeübt werden", sagt Thomas Menzel. Natürlich werden auch bei den Proben alle Vorgaben eingehalten, versichert der Pfarrer.

Anmeldung ab Mittwoch, 1. Juli

Das Interesse der Gläubigen aus Rhön und Grabfeld an der Dekantswallfahrt zu Kiliani ist alljährlich groß. Mehrere hundert Frauen und Männer haben in der Kiliani-Woche üblicherweise die Busse nach Würzburg gefüllt, auch wenn einzelne Berufsgruppen zur Wallfahrt aufgerufen waren, heißt es aus dem Diözesanbüro. Daher werden auch viele Anmeldungen für den Gottesdienst in Mellrichstadt erwartet, die ab Mittwoch, 1. Juli, im Diözesanbüro Bad Neustadt, Tel. (09771) 8038, entgegengenommen werden. 

Die beliebteste Wallfahrt im Dekanat ist übrigens mittlerweile die Wallfahrt für Ehejubilare. Diese war einst ebenfalls in der Kilianiwoche angesetzt, wurde aber aufgrund der großen Beteiligung zeitlich nach vorne verschoben, weiß Claudia Dickas aus dem Diözesanbüro. 

Autorin: Simone Stock, Mainpost

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